Gesunde Zutaten

Eine kleine Auswahl aus einer schier endlos langen Liste thailändischer Kräuter und Gewürzpflanzen

Kaffernlimmettenblätter (thai: Bai Makrut)
Sind in der Thai-Küche weit verbreitet. Besonders scharfen Suppen und Curries verleihen sie eine frische Note. Die Blätter werden sowohl gekocht als auch roh verwendet.

Süßer Thai-Basilikum (Bai Horapha)
Erinnert im Geschmack leicht an Anis und werden besonders in roten Curries gerne verwendet. Oft findet man sie in frischem, unverarbeitetem Zustand auf einem reichlich gedeckten Tisch.

Galgant (Khaa)
Die harte Wurzel verleiht vielen Suppen eine typisch würzige Note. Erinnert von der Form her an Ingwer ist jedoch nicht so scharf.

Ingwer (Khing)
Chinesischen Ursprungs ist die Wurzel auch in Thailand sehr weit verbreitet. Sie findet sich vor allem in vielen Dip-Saucen (nam chim) wieder, wird aber auch in Suppen und Curries verwendet. Wegen seines scharf-aromatischen Geschmacks beliebt.

Kurkuma (Khamin)
Die gelbe, aus Indien stammende Wurzel wird besonders in der südthailändischen Küche oft verwendet.

Thai-Basilikum (Bai Kaphrao)
Oft als frische Beilage zu schnell im Wok angebratenen Gerichten mit leicht bitterlichem Geschmack. Fixer Bestandteil vieler Fleischgerichte.

Koriander (Phak Chii)
Sein bitterlicher Geschmack verleiht vielen Suppen, vor allem aber auch Salaten eine unvergleichliche Note. Wird oft auch einfach zur Dekoration verwendet.

Thai-Chillies (Phrik khii nuu)
DAS scharfe Element in der Thai-Küche. Man findet kaum ein Gericht, dass nicht mit der kleinen, höllisch scharfen Schote gewürzt wird. Ebenso sind sie in verarbeitetem Zustand Hauptbestandteil vieler Currypasten und Dipsaucen.

Akazienblätter (Cha-Om)
Typisch südthailändisch werden die ausgewählten, jungen Blätter vor allem in Curries und Omelettes verwendet.

Zitronengras (Takhrai)
Verleiht einer ganzen Reihe von Salaten, Suppen, Curries und Fleisch- und Fischgerichten eine erfrischende Note.

Wasserspinat, Morning Glory (Phak Bung)
Schnell angebraten, oder in Suppen findet die schnell wachsende Pflanze weiten Zugang zu vielerlei Speisen der thailändischen Küche

Pandanblätter (Bai teuy)
Die süßlich-nussig schmeckenden Blätter verleihen oft Süßspeisen einen interessanten Geschmack. Auch in Fischgerichten werden die langen Blätter oft zum Würzen verwendet.

Spargelbohne (Tua fag yaao)
Die langen, dünnen Bohnen werden gekocht in Curries verwendet, oft isst man sie aber auch roh zu Dip-Saucen. Bestandteil des Som Tam – des berühmten thailändischen Papayasalates.

Thai-Aubergine (Maa keua pro)
Fixer Bestandteil des klassischen Grünen Curry´s. Die kleine runden Früchte werden aber auch roh als Beilage gegessen.

Limetten (Manaao)
Die kleinen, grünen Zitrusfrüchte haben einen sehr saueren Geschmack und verleihen vielen Speisen – vor allem Suppen und Salaten – einen typischen frischen Touch.

Tamarinde (Makhaam)
Die sauren, bohnenartig aussehenden Hülsenfrüchte werden eingelegt verarbeitet und verleihen besonders Fleisch- und Fischgerichten einen erfrischend-sauren Geschmack.